Nicht allein und nicht ins Heim

Der Arbeitskreis Wohnen im UNI-Center hat es sich zur Aufgabe gemacht, die technische Infrastruktur des Hauses um eine gut-nachbarschaftliche Komponente zu ergänzen und Menschen, die zur Bewältigung ihres Alltags Hilfe benötigen, Unterstützung zu bieten.

Weil gute Nachbarn gegenseitig helfen!

© Kzenon - Fotolia.comEs hilft nichts, wenn viele das Thema lieber ausblenden: Die meisten von uns werden irgendwann auf fremde Hilfe angewiesen sein, um den eigenen Alltag zu meistern. Vielleicht nur vorübergehend, vielleicht aber auch über einen längeren Zeitraum. Da ist es gut, wenn jemand da ist, auf den man sich verlassen kann. Wir Bewohner des UNI-Centers wollen die technische Infrastruktur unseres Hauses um eine weitere, gut-nachbarschaftliche Komponente ergänzen: "Nicht allein und nicht ins Heim" - der Name dieser neuen ehrenamtlichen Initiative ist Programm.

 

Initiative "Nicht allein und nicht ins Heim"

Unser Haus ist ein idealer Wohnort für alle Lebenslagen und jedes Lebensalter. Gerade auch Menschen, die zur Bewältigung ihres Alltags Hilfe benötigen, bietet das UNI-Center ideale Voraussetzungen für ein weithin selbst bestimmtes Leben: barrierefreier Zugang zu den Wohnungen, direkte Nähe zu den Haltestellen von Bus und Straßenbahn, diverse Ärzte und Apotheken in der Nachbarschaft, attraktive Einkaufsmöglichkeiten gleich nebenan.

und vor allem: all die vielen netten Nachbarinnen und Nachbarn, die man auf den einzelnen Etagen und beim gemeinsamen Aufzug-Fahren kennen gelernt hat und immer wieder gerne trifft.

 

Einige Beispiele für mögliche Angebote



Wir sind jederzeit offen für Ihre Ideen, Vorschläge und Anregungen!

 

Pflegebedürftig = raus aus dem UNI-Center?

Raus aus Ihrer UNI-Center Wohnung wegen Pflegebedürftigkeit: Auch für Sie eine bedrückende Vorstellung? Um hier auf gemeinschaftlicher Basis zu helfen, hat sich jetzt die Initiative "Nicht allein und nicht ins Heim" gegründet.

Ziel ist: nachbarschaftliche Selbstorganisation von Hilfe speziell für kranke, pflegebedürftige oder zumidnets in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkte Mitbewohner des UNI-Centers.

Dabei geht es keinesfalls darum, die Arbeit professioneller Dienstleister zu ersetzen.

Vielmehr geht es darum, Hinweise und praktische Hilfestellungen zu geben, damit sich die Betroffenen bei Themen rund um Kranken- und Altenpflege, medizinische Versorgung oder psycho-soziale Betreuung nicht allein gelassen fühlen.

 

Wir brauchen Ihre Mithilfe!

Alle reden von mehr nachbarschaftlichem MIteinander und mehr bürgerschaftlichem Engagement. Wir Bewohner des UNI-Centers wollen auch handeln. Dafür brauchen wir möglichst viele ehrenamtliche Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Das heißt konkret: Wir brauchen auch SIE ganz persönlich!

Wenn Sie Vorschläge und Anregungen haben, und vor allem, wenn Sie sich vorstellen können, ab und zu etwas von Ihrer freien Zeit zu investieren und bei unserer ehrenamtlichen Initiative mitzumachen, dann freuen wir uns auf Ihre unverbindliche Kontaktaufnahme.



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